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Urlaub 1992

Nachdem wir 1991 das Aachener Paar kennengelernt hatten und zusammen eine schöne Zeit verbracht haben, sind wir 1992 direkt zusammen nach Griechenland geflogen.

Diesmal war Santorin an der Reihe, denn wer die griechischen Ansichtskarten kennt, weiß, daß viele der traumhaft schönen weiß/blauen Häuser auf den Kykladen fotografiert wurden. Also, nichts wie hin.

   
                             
Unser Urlaubsort war Perissa. Hier hatten wir nicht so viel Glück mit einem billigen Motorroller. Aber wir konnten es uns nicht nehmen lassen, mit den wundersamen "Mopeds", die dort angeboten werden, einige Ausflüge zu machen.

In Thira (so wird die Hauptstadt Santorin von den Griechen genannt) angekommen, muß man natürlich zum Hafen. Es ist wunderschön dort, auch wenn es sehr betriebsam wird, wenn die großen Kreuzfahrtschiffe oder auch mehrere kleine Boote ankommen und die Touristen abladen. Dann ist dort etwas los. Jeder Eselstreiber versucht so schnell wie möglich jemandem seinen Esel anzubieten. Es ist schon sehr abenteuerlich, ein Eselsritt die Serpentinen hinauf oder hinab. Besonders dann, wenn die Esel versuchen, so nah wie möglich an den Steinwänden vorbeizulaufen und die Steigbügel am Stein vorbeikrachen. Ein Fußmarsch ist aber ebenso abenteuerlich, da man erstens den Eseln ausweichen und zweitens aufpassen muß, wo man gerade durchläuft (denn auch die Esel müssen irgendwann müssen)

Der Ausblick von Thira ist wunderschön. Es lohnt sich aber vor allem etwas weiter zu fahren oder zu wandern und in sich in dem beschaulicheren Oia umzusehen.

Der Strand von Perissa besteht aus ganz dunklen Lavakieseln und ist einerseits viel angenehmer als Sand, andererseits wird er aber auch sehr heiß, was weniger angenehm ist. Vor allem darf man hier nicht die Wassersandalen vergessen: Das Lavagestein ist so glatt, daß es schon fast waghalsig ist, ohne Sandalen ins Wasser zu gehen.

Perissa ist ein schöner Urlaubsort. Es ist alles verfügbar, was man so im Urlaub benötigt. Unser Ausflug nach Kamari hat uns bestätigt, daß die Wahl unseres Urlaubsortes richtig war.

Was man sich sonst noch so ansehen kann? Eine Bootstour zu den heißen Quellen (bis zu 40° C) und zur größeren Vulkaninsel Nea Kameni oder ein Tour zu den Windmühlen oder zu den historischen Ausgrabungen von Alt-Thira.

Beinahe hätte ich etwas wichtiges vergessen: Den Joghurt mit Früchten oder Honig bzw. die mittäglichen Hamburger oder das Backgammon Spiel mit Flora und Costa denen die Strandbude in Perissa gehörte.

Kommentare? Kritik? Wünsche? Dann bitte eine kurze Mail an mk@mkessel.de


Mario Kessel mk@mkessel.de
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