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Also, was gab es besseres zu tun, als es selbst auszuprobieren. Und ... wir haben es nie bereut. Korfu:Ankunft am Flughafen, danach mit dem Bus quer durch die Insel an die West-Küste zum kleinen Ort Agios Gordis. Dort angekommen, bezogen wir ein kleines, gerade erst in Betrieb genommenes Appartement. Für uns, ich war damals Student im 2. Semester, meine Frau, damals noch meine Freundin, Arzthelferin eine traumhaft schöne Unterkunft. Während unseres dreiwöchigen Aufenthalts hatten wir die einmalige Gelegenheit, einer griechischen Bautätigkeit zuzusehen. Es sollte ein Torbogen mit kleinem Dach aus Dachziegeln entstehen. Die Tätigkeit begann vor unserem Eintreffen und ich weiß nicht, wie lange es noch gedauert hat, als wir bereits die Insel wieder verlassen hatten, aber es war interessant, das tägliche “Fortschreiten” zu beobachten. Ein weiteres typisches Beispiel war der Ausflug nach Kavos. Dort wurden wir energisch durch eine Griechin gestoppt, die dann meinte: ‘No Bus to Kavos today’, danach einstieg und mit uns zu ihrem Ziel fuhr. Wegen Strassenarbeiten konnte der Bus nicht weiterfahren. So wurde die in Griechenland weit verbreitete Möglichkeit des trampen genutzt. Eine weitere Geschichte, die wir bis heute nicht vergessen haben, war der äußerst neue und langanhaltend wirkende Geschmack von Ouzo - Orange. Eine nicht zu verachtende Mischung, die auch noch am nächsten Tag ihre Wirkung zeigte: Insbesondere deswegen, weil wir am nächsten Tag eine Bootstour nach Paxi, Antipaxi gemacht haben. Wir haben die Busverbindung nach Korfu Stadt regelmäßig genutzt. Dieses öffentliche Verkehrsmittel ist nicht besonders komfortabel, es ist auch nicht mit Klimaanlage ausgestattet und kann sehr schnell, sehr voll werden, aber es reicht für die meist kurzen Strecken, die man zurücklegen muss, im Normalfall aus. Korfu - Stadt kann seinen venetianischen Einfluss nicht verleugnen. Die Spaziergänge durch die Stadt waren immer ein gelungener Ausflug. Sie galten jedoch gleichzeitig der Abschreckung: Was waren wir froh, an der Westküste zu wohnen. In der Umgebung von Korfu - Stadt ging ein Ort in den anderen über - ein Touristenshop neben dem anderen. Da ging es im Westen doch viel beschaulicher zu. Weniger angenehm war die Vielzahl britischer Touristen, die wir auf Korfu zum ersten Male trafen. Die meisten schienen nach Korfu gekommen zu sein, um wenig zu sehen, viel Sonne auf weißer Haut und vor allem viel Alkohol zu tanken. So war es nicht unüblich, um die Mittagszeit die ersten Betrunkenen (oder waren es vielleicht die letzten vom Vortag?) anzutreffen. Ich könnte jetzt noch einiges von den Ausflügen in den Norden, unsere Dreitagestour mit Mietwagen, oder ähnliches erzählen - aber dazu vielleicht später, wenn ich die restlichen Urlaubsziele mit Leben gefüllt habe. Vielleicht folgen dann ja auch ein paar Bilder? Wer weiß, wir werden sehen. Kommentare? Kritik? Wünsche? Dann bitte eine kurze Mail an mk@mkessel.de |
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Mario Kessel mk@mkessel.de |
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