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Das Urlaubsziel kindgerecht ausgesucht, kein zu langer Flug, keine lange Transferzeiten. Und nicht alleine, sondern mit der Schwester meiner Frau, deren Mann und ihrem Kind, Sebastian, der nur 7 Wochen jünger ist, als unsere Karen. Alle zusammen in einem wunderschönen, komfortablen Appartement. Nur eins war nicht bedacht, daß eins der Kinder meistens mitten in der Nacht (zwischen 4 und 5 Uhr morgens) wach wurde. Was tun? Man hätte warten können, bis der Rest auch noch wach ist - oder ... spazieren gehen. Also war eine unserer Hauptbeschäftigungen der Gang nach Kanossa - nein der Gang nach Finiki. Entweder Hartmut oder ich. Wessen Kind zuerst wach war, der durfte im Dunkel marschieren. Leider gab es um diese Zeit natürlich auch noch kein frisches Brot. Also wurde abends eingekauft und pünktlich um sechs Uhr morgens gefrühstückt. Ein Tagesausflug nach Olympos war auch noch drin, denn wir konnten ja gegenseitig babysitten. Natürlich muß man nach Olympos, wenn man auf Karpathos ist, jedoch ob die Einwohner mich bewogen hätten, jährlich nach Griechenland zu fahren, wenn ich nur sie im ersten Urlaub kennengelernt hätte, ich weiß nicht. Die Hauptstadt Pighadia ist auch nicht eine der schönsten, aber der Urlaub war wunderschön. Wir sind trotzdem regelmäßig zum Einkaufen oder einfach zum schlendern dorthin gefahren. Außerdem gab es dort schon damals einen Geldautomat für EC-Karten. An den Tagen, an denen wir länger (= maximal bis 6 Uhr) schlafen konnten, wurden wir mit einem geräuschvollen BÖÖÖHHHRRR geweckt. Jedesmal wenn Karen wach wurde und das Schaf blöcken hörte, welches hinter dem Appartement angebunden war, versuchte sie uns zu sagen, daß das Schaf da war und dies wurde lauthals mit einem BÖÖÖHHHRRR gemacht. Zu ihren ersten Worten (Mama, Papa, Eis) kam auf jedenfall in diesem Urlaub das Wort Hocker hinzu (auf den mußte sie sich morgens zum Frühstück setzen) - und auf einmal sagte sie: Hocker. Unsere Gastgeberin heiratete kurz nach unserem Urlaub. Wir haben einiges an Vorbereitungen mitbekommen. Das Haus wurde eingerichtet, daß Hochzeitszimmer verziert. Und regelmäßig kam ihre Mutter mit leckeren griechischen Kleinigkeiten vorbei, um uns probieren zu lassen. Bilder: Klicken Sie auf das folgende Bild, um die Urlaubsfotos zu betrachten Kommentare? Kritik? Wünsche? Dann bitte eine kurze Mail an mk@mkessel.de |
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Mario Kessel mk@mkessel.de |
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